Colombia otra vez

6.1. – 2.2.2020

Wer durch Kolumbien reist, dem sollte es beim Auto- oder Busfahren besser nicht schlecht werden. Kolumbien besteht nämlich fast nur aus Bergen. Die Ostkordilleren, Zentralkordilleren und Westkordilleren durchziehen das Land von Nord nach Süd und vereinen sich vor der Grenze zu Ecuador zu einem Bergzug, den Anden. Wir scheinen immer durch irgendwelche Berge zu kurven, hinter stinkenden, schwerschnaufenden Lastwagen langsam bergauf und beinahe noch langsamer bergab. Der Zustand der Strassen ist nicht schlecht, abgesehen von nur teilweise geräumten Erdrutschen oder talseits weggebrochenen Strassenränder… Oft bemühen sich offizielle Strassenbauer und inoffizielle Wegelagerer, die Passstrassen befahrbar zu halten. Erstere bauen neue Stützmauern und lassen den Verkehr nur einspurig passieren, letztere füllen durch Steinschlag entstandenen Löcher im Asphalt mit Erde und halten die hohle Hand hin. Erst nach Bezahlung wird das gespannte Seil gelockert und man hat freie Fahrt. Bis zur nächsten Baustelle. Wessen Auto genug Kraft hat, will nicht hinter den Lastwagen und uns herschleichen. Es wird mutig drauflos überholt, auch vor unübersichtlichen Kurven. Uns wird zwar vom Zuschauen schlecht, passieren tut aber nichts. Irgendwie müssen die Kolumbianer einen siebten Sinn für den Gegenverkehr haben…

Nach einer weiteren Bergfahrt erreichten wir Popayan, eine schneeweiss getünchte Kolonialstadt auf 1700 Meter über Meer. Als erstes mussten wir hier eine Autoversicherung abschliessen und trugen dazu den Zollzettel über den temporären Import unseres Wohnmobils und den Fahrzeugausweis in einem Sichtmäppchen mit uns herum. Das Büro hatte aber leider schon geschlossen, wir setzten unsere Stadtbesichtigung also unverrichteter Dinge fort. Tja, und als Felix dann mal im Mäppchen nachschaute, war der Fahrzeugausweis weg. Verloren. Während ich mit Filou am Strassenrand stehenblieb und sorgenvoll darüber nachdachte, wie man so einen Ausweis fälschen könnte (entwickle ich kriminelle Energien?), lief Felix die ganze Strecke zurück. Und fand nichts. Erst auf dem Weg zurück zu mir fand er den Fahrzeugausweis auf der Strasse liegend… Das war ein schöner Schock und uns vielleicht auch eine Lehre. Schnell brachten wir Hund und Papiere nach „Hause“ und gingen zum Nachtessen. Im besten Hotel im Ort (Doppelzimmer 45.-…) bestellten und genossen wir ein 6-Gangmenü zu 16.-. Man gönnt sich ja sonst nichts! Und wir mussten ja das Wiederfinden des Ausweises feiern . Am nächsten Tag nahmen wir an einer Free Walkingtour teil und lernten einiges über die Vergangenheit und Gegenwart der Stadt kennen. Eigentlich hätten wir gleich nach der Führung weiterfahren wollen, aber Felix hatte herausgefunden, dass die (direkteste) zu fahrende Strecke nach Tierradentro über unbefestigte Bergstrassen führte und etwa sechs Stunden in Anspruch nehmen würde. So verschoben wir die Weiterreise auf den nächsten Tag und assen bei einer ausgewanderten Wadtländerin zu Abend.

Der nächste Tag war fahrtechnisch anstrengend, vor allem für mich auf dem Beifahrersitz… Wir erreichten unser Ziel Tierradentro am späteren Nachmittag, zu spät für die Wanderung, aber wir konnten die kleinen Museen noch besichtigen. Die sehr anstrengende achtstündige Wanderung am nächsten Tag brachte uns zu den etwa 100 Schachtgräben, in denen eine prähispanische Kultur (500 – 900 n.Chr.) die ausgegrabenen Knochen ihrer verstorbenen Stammesmitglieder zur letzten Ruhe betteten. Die Wände vieler der unterirdischen Totenkammern sind weiss getüncht und mit roter und schwarzer Farbe bemalt. Steile Treppen mit hohen Tritten führen hinunter in die dunklen Schächte.
Der schmale Wanderweg führte über Berg und Tal und ist für viele Bewohner der einzige Zugang zu ihrer Hütte in den steilen Hängen umgeben von Kaffeepflanzen. Für uns unvorstellbar, hier und so zu leben! Ich schnaufte mich mit letzter Kraft auf den Berg „Alto de Aguacate“ und liess Felix alleine in die Schächte steigen. Entschuldigung an Felix Familie, aber irgendwo muss da eine Bergziege eingekreuzt sein… Ich freute mich auf den Weg hinunter ins Tal. Wenn ich gewusst hätte, wie steil der Weg nach unten führte, wäre ich bis ans Ende meiner Tage auf dem Berg geblieben! Die letzten paar Meter durchs Dorf setzte ich ein Lächeln auf damit keiner merken sollte, wie erschöpft ich war. Wanderschuhe von den Füssen und den Rest des Abends nur noch liegen! Dass der nächste Tag ein „Fahrtag“ war, störte mich wirklich nicht! 🙂

Über Neiva, Ibague und Armenia fuhren wir in bunte Städtchen Salento. Um den Hauptplatz und hauptsächlich entlang der autofreien Calle Real stehen Häuser im farbenfrohen Paisa-Stil. Natürlich zieht das Puppenhaus-Städtchen haufenweise ausländische und einheimische Touristen an. Nach einem kurzen Spaziergang durch die Gassen und dem Besteigen des Kreuzhügels, hatten wir genug Kitsch gesehen und fuhren weiter ins Tal der Wachspalmen, dem Valle de Cocora. Im saftig grünen Tal umgeben von steil aufragenden, von Nebelwald bewachsenen Bergen, wachsen die 60m hohen Palmas de Cera, die zu den höchsten Palmenarten der Welt zählen. Auch hier wanderten wir über fünf Stunden durch die herrliche Natur. Auf halbem Weg ging ein Wanderweg weg zum Casa de los Colibris, wo seltene Kolibris „gefüttert“ werden. Für diese zusätzliche Stunde hin und zurück hatten wir schon Zeit. So stiegen wir den nassen Weg hoch, nur um 20 Meter vor dem Häuschen an eine Hundeverbotstafel zu stossen… 1 Stunde für die Katze (oder den Hund) gelaufen! Kurz bevor wir wieder beim Womo waren, stand ein Mann in einer Schutzhütte und kassierte Geld ein, weil der Wanderweg über sein Land führte. Er teilte uns dann freundlicherweise noch mit, dass Hunde auf der ganzen 5stündigen Wanderung verboten gewesen wären… Wir waren einfach so früh gestartet, dass noch keiner da war, um uns aufzuhalten. Also doppelt gut, waren wir Frühaufsteher! Erstens bekam Filou wieder mal richtig guten Auslauf und zweitens entgingen wir den Massen von Wanderern, die starteten, als wir schon wieder die Beine hochlegen konnten!

Am Nachmittag erreichten wir die Steel Horse Colombia, ein Hostal in der Nähe von Filandia. Ein britisches Paar, Motorradreisende auf der Panamerikana, ist hier in diesem sehr hügeligen Gebiet in der Zona Cafeteria kleben geblieben. Sie hatten sich in das Gebiet, die freundlichen Bewohner und vor allem in die Finca verliebt. Ihre Gäste sind häufig Motorad-Reisende und Rucksacktouristen aus England. Aber sie bieten auch Platz für 2 – 3 Wohnmobile. Die Gemeinschaftsräume sind toll und der riesige Esstisch lädt zu stundenlangen Gesprächen ein. Aber wir waren nicht nur dafür hier. Yvette, Paul und der später dazu gestossene Dan bieten Reitausflüge in die Umgebung an. Ich buchte für den übernächsten Tag einen Tagesausritt. Dan begleitete mich und einen weiteren Gast auf dem Ausritt, Mittagsrast machten wir am Ufer eines Flüsschens, wo kolumbianische Familien die letzten Ferientage beim Planschen genossen. Nach acht Stunden waren wir wieder zurück auf der Steel Horse (den Namen der Finca könnte man mit Drahtesel übersetzen, einfach eine Nummer grösser. Also nicht Fahrrad und Draht, sondern Motorrad und Stahl). Nach einer herrlich heissen Dusche (eine Seltenheit in Kolumbien), war ich bettreif! Ich glaube, ich werde tatsächlich etwas alt… Felix hat den Tag übrigens mit Arbeiten verbracht.
Nachdem wir uns von den Engländern verabschiedetet hatten, fuhren wir zu den Thermalquellen Santa Rosa de Cabal. Felix entspannte seine müden Tipp-Finger im warmen Wasser, ich meine müden Reiterbeine. Beinahe den ganzen Tag verbrachten wir hier und beobachteten die Kolumbianer, wie sie uns beobachteten… :). Zum Übernachten fanden wir in der Nähe ein Hotel mit Pool. Einige Kinder, die hier den Tag verbracht hatten dachten, wir wären ein Verkaufswagen und baten mich wiederholt nach Glace oder etwas anderes zu Essen. Sogar die Mama liess sich nicht wirklich überzeugen, dass ich ihnen nichts kochen würde und zottelte dann aber resigniert mit ihrer Kinderschar davon. Ich sehe heute noch vor mir, wie die kleine Tochter mich mit grossen bittenden Augen angeschaut hatte und mir zuraunte „Tengo hambre“ und sich dabei über den dicken Bauch strich. Und ich hatte einfach gar nichts, was ich hätte geben können. Kein Brot, keine Kekse, kein Obst. Unser Kühlschrank und unsere Schränke waren leer! Das änderten wir am nächsten Tag im Shoppingcenter in Manizales. Filou bewachte unser Wohnmobil und wir gaben uns dem Kaufrausch hin. Mit aufgefüllten Vorräten machten wir uns auf den Weg Armero. Der Weg führte um den Parque Nacional Natural Los Nevados. Ich hatte Felix so verstanden, dass der Weg „vielleicht“ nicht überall befestigt sei. Er behauptet aber, er habe gesagt, der Weg sei nur teilweise geteert. Nun, das war dann auch so. Wir fuhren stundenlang über rumpelnde Pisten weit die Berge hoch, umrundeten die Schnee- und Gletscherbedeckten Vulkane, ohne sie, wegen den tiefen Wolken, je zu Gesicht zu bekommen. Aber die karge Bergwelt war wunderschön. Das seltsame Gewächs „Riesenmönche“ (Espeletia), die überall herabstürzenden Wasserfälle und vielfarbigen Felsen waren eine Augenweide. Dazu noch der Nebel… In kleinen Hütten lebten Familien, auf den steilen Wiesen weideten ein paar Kühe und Pferde. Ab und an wies ein Wegweiser zu einer heissen Quelle, sonst nichts. Aber durch dieses Nichts fuhr doch tatsächlich ein Linienbus! Lange Zeit kurvte er weit vor uns um die Felsvorsprünge, dann hatte er eine Panne und wir quetschten uns an ihm vorbei.
Die Zeit hoch oben in den Bergen schien stehengeblieben zu sein, uns war sie aber davongeeilt und wir würden es nicht mehr bei Tageslicht ins Tal schaffen. So hielten wir bei einer kleinen Tienda, einem Wohnhaus mit kleiner Verkaufstheke (Bier) und Felix fragte die Mutter zweier rotznasiger Kleinkinder, ob wir neben ihrem Hof übernachten dürften. „Claro que si“ kam die freundliche Antwort und ihr Mann kam in Gummistiefeln und einem dicken Poncho gehüllt heraus und wies uns auf ein ebenes Stückchen Land gleich neben seinem Haus. So geht das hier. Weil wir wirklich froh waren um den Stellplatz, bezahlten wir der Familie fürs parkieren etwas und kauften gleich noch etwas Bier ein. Nicht, dass wir bei dieser Kälte Bier hätten trinken wollen! Während ich mit Filou der Strasse nach spazierte, kam der geflickte Bus angeholpert. Der würde bei Dunkelheit noch bis ins Tal rattern müssen.

Hatten wir in der Nacht noch gefroren, erreichten wir die dampfende Eben um Armero. Oder was von Armero übriggeblieben ist. 1845 kam es im Krater des Vulkans Nevado del Ruiz zu einer Gasexplosion welche eine gewaltige Schneeschmelze verursachte. Eine riesige Schlammlawine rollte zu Tal und begrub alles unter sich. Auch Armero, das damals noch San Lorenzo hiess. Der Vulkan hörte auf zu grollen und in den nächsten 140 Jahren wuchs die Schneedecke wieder an. Und im Tal baute man das Städtchen wieder auf, ein hübscher Ort mit weiss getünchten Häusern. 1985 begann der Nevado del Ruiz wieder zu grollen und die Wissenschaftler warnten vor einem erneuten Ausbruch. Die Politiker spielten die Gefahr herunter. Am 13. November 1985 explodierte der Vulkan und das Szenario von einst wiederholte sich, diesmal aber in noch gigantischerem Ausmass. Armero wurde verschluckt. Und mit der Stadt auch 23’000 Einwohner. Das Bild eines 13jährigen Mädchens, das 60 Stunden bis zum Hals im Schlamm steckte und dann starb ging damals um die Welt.
Heute liegt der Ort unter einer dicken Schicht eingetrockneten Schlammes. In der feuchten Hitze überwuchern Bäume und Pflanzen das Stadtgebiet, dazwischen stehen Grabsteine der Verstorbenen dort, wo ihre Häuser gestanden haben.

Felix hat definitiv eine Vorliebe für Offroadstrecken entwickelt. Also rumpelten wir wieder in die Berge hoch nach Guatapé und zum Piedra del Peñon, einem 200 Meter hohem Granitmonolithen. 700 Treppenstufen führen in einer Felsspalte auf den Gipfel, von wo aus man eine herrliche Aussicht auf die vielen Inseln und Halbinseln des Stausees hat. Medellin liegt nur noch 75 Km entfernt, wir fuhren aber zuerst daran vorbei nach Santa Fe de Antioquia, einem hübschen, kolonialen Städtchen mit Kopfsteinpflaster und schön verzierten Häusern. Nach einigen Tagen Durchfall und Appetitlosigkeit freute ich mich abends endlich wieder etwas Feines zwischen die Zähne zu bekommen. Wie üblich konnte ich mich nicht entscheiden, welches der Gerichte ich im Restaurant essen wollte und bestellte dann etwas, von dem ich angenommen hatte, es seien verschiedene „Versuecherli“, kleine Fleischhäppchen. Was ich dann aber serviert bekam, war ein Teller mit Innereien in einer Sauce. Ich mag ja schon keine Leber, aber das war im Fall das Beste vom Hässlichen auf meinem Teller! Was für eine Enttäuschung! Auf dem Nachhauseweg mochte ich nicht mal mehr ein Eis zum Trost essen.

In Medellin stellten wir unser Wohnmobil vor einem Hostal im schicken Ausgehviertel „El Poblado“ der Millionenstadt ab und liefen zu Fuss ins Zentrum. Wir staunten über die Unmengen von Menschen, die hier geschäftig herumeilten, plaudernd beisammen standen oder durch die billigen Geschäfte bummelten. Koloniale Gebäude gibt es hier nicht mehr zu bestaunen, aber die Plätze der Innenstadt sind mit Werken des Stadtsohnes Fernando Botero bestückt, allesamt üppig-sinnlich respektiv dick und rund und sehr witzig. Wir nahmen ein Taxi zurück zu unserm Wohnmobil und machten uns für den Ausgang schick. Wir schafften es aber nur bis in ein gutes Restaurant und wieder zurück, der Stadtrundgang hatte uns müde gemacht. Am nächsten Tag liessen wir Filou alleine und fuhren mit der überirdischen Metro nach San Javier, wo wir uns einer FreeWalkingtour durch das einstige Problemarmenviertel Comuna 13 anschlossen. Die Führungen werden von Bewohnern des Viertels durchgeführt. So erfährt man viel darüber, wie es war, hier aufzuwachsen. Obwohl heute eine Rolltreppe den Bewohnern den Zugang zu ihren Häusern erleichtert und neue Schulen und Sportplätze gebaut wurden, sollte man sich hier nicht nach Sonnenuntergang aufhalten, denn dann übernehmen die Gangs wieder die Herrschaft. Und vermuten hinter jedem unbekannten Gesicht ein Mitglied einer anderen Gang, die versucht, hier den Drogenhandel zu übernehmen. Nach sehr eindrücklichen 3,5 Stunden verliessen wir das Gewirr von Gassen mit Grafiti bemalten Hauswänden und besteigen die Seilbahn, die den Bewohnern der weiter oben gelegenen Armenviertel den Zugang zur Stadt und zur Arbeit erleichtert. So schweben wir über die Slums hinweg, Kinder spielen in den Gassen, Wäsche liegt auf den Hausdächern zum Trocknen.
Wir kehren zurück in unseren schicken Stadviertel. Was für ein Gegensatz!

Nach drei Tagen verliessen wir die zweitgrösste Stadt Kolumbiens und fuhren südwärts. Wir durchfuhren wieder die Zona Cafeteria und konnten uns endlich überwinden, an einer Kaffeetour teilzunehmen. Und es hat sich wirklich gelohnt! Wir wissen jetzt vom Pflanzen der Kaffeebüsche bis zum Kredenzen des Kaffees alles, was man wissen muss. Weiter ging es Richtung Cali und endlich fanden kurvenmüde Beifahrerinnen Erlösung. Wir fuhren durch das Cauca-Tal, ein breites Flusstal zwischen den Westkordilleren und den Zentralkordilleren. Hier ist Zuckerrohranbaugebiet und wir wurden mit Strassenschildern vor den „Tren Cañero“ gewarnt. Und dann sahen wir sie: Mit Zuckerrohr gefüllte Lastwagen mit vier oder fünf oder mehr ebenfalls gefüllten Anhängern! Einer dieser Strassenzüge verkantete sich auf der vierspurigen Strasse und verursachte einen gewaltigen Stau. Wir konnten uns gerade noch vorbeidrücken und erreichten Cali am frühen Nachmittag. Zeit, sich die Stadt anzusehen und mehr als diesen heissen Nachmittag brauchten wir dazu auch nicht! Wir überquerten ein letztes Mal kolumbianische Berge und steuerten einen kleinen Grenzübergang im Tiefland des Departemento Putumayo an. Nach einer letzten Nacht auf einem Lastwagenparkplatz überquerten wir am nächsten Morgen die Grenze nach Ecuador und tauchten ein in die feuchte Hitze des ecuadorianischen Amazoniens.

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