USA (Kalifornien), 8. Bericht

11.3.–14.4.18

Nachdem Felix am Donnerstag Richtung Schweiz geflogen war und Annika und Manuel ihm am Sonntag folgten, blieb ich alleine mit Filou in San Diego zurück. Ich hatte für diese Zeit ein kleines Häuschen in Mission Hills, einem Wohnquartier, gemietet, da Campingplätze in der Regel nicht gerade zentrumsnah liegen, und wenn trotzdem, dann kostet das … und man hat 1000 Gebote zu befolgen. So hatte ich meinen Frieden und Filou konnte in Haus und Garten tun, was er wollte. In Gehdistanz hatte es Geschäfte, Waschsalons, Hundesalons und Restaurants. So blieb Emma volle zwei Wochen auf dem Parkplatz stehen und ich erkundete die Stadt zu Fuss, mit Uber oder Elektro-Trotti. Ich genoss die Zeit sehr, es ist halt doch auch schön, zwischendurch irgendwo sesshaft zu sein. Abends lag ich im Bett und sah fern. Jetzt habe ich meinen Jahreskonsum an Fernsehen schon ausgeschöpft!

Mir gefällt die Stadt sehr gut. Vieles ist zu Fuss erreichbar und der Autoverkehr hält sich in Grenzen. Gehsteige und Fahrradstreifen sind vorhanden. Es hat viele Parks und natürlich viele Strände. Und wenn ihr wissen wollt, wo der schönste Hundestrand oder Hundepark ist, braucht ihr mich nur zu fragen. Ich kenne ALLE! Filou mochte die Strände lieber, weil da die Menschen in der Regel am Boden sitzen und er ihnen so das Gesicht besser ablecken konnte. Für mich waren die eingezäunten Riesenwiesen mit weniger Stress und Peinlichkeiten verbunden.

Mein Häuschen mit Garten in San Diego
Da sage ich einfach mal gar nichts. Wegschauen und so tun, als ob man nichts bemerkt hätte...
Wohnquartier Mission Hills
San Diego wird von vielen Canyons durchzogen.
Im San Diego Zoo
 
Saint Patrick's Day Parade. Häää? Schottenrock und Dudelsack???
Seit eh meine Lieblings-Hunderasse: Irish Wolfshound. Hätte aber im Womo leider keinen Platz!
Einer der vielen Hundestrände
Büchertausch im Quartier
Super Fortbewegungsmittel: Elektro-Trott. Ich fahre, Filou rennt!

Am 22. März kam Felix zurück. Ich fuhr also mit Emma zum Flughafen und war sehr pünktlich da. Als dann das Flugzeug mit einer Stunde Verspätung gelandet war, leerte sich der Wartebereich vor der kleinen Internationalen Ankunft zusehends. Felix kam nicht und kam nicht und kam nicht… Dann kam eine Whatsapp von ihm: „Sie wollen mir nur 2 Wochen Aufenthalt gewähren“! Uiuiui! Nochmals ein halbes Jahr wäre das absolute Minimum, was er bräuchte! Ich wartete also noch länger im Ungewissen. Die Halle hatte sich schon längst geleert, als Felix an der Türe erschien und sagte, er habe doch nochmals 6 Monate bekommen. Nur sein Koffer war leider nicht da. Er sollte am nächsten Tag nochmals vorbeikommen… Ob wohl der neue Warmwasserboiler in seinem Gepäck das Problem war?

Am Freitag, 23. März nahmen wir wieder die Strasse unter die Räder. Nördlich von Los Angeles bogen wir auf die Küstenstrasse #1 ein und fuhren Richtung San Francisco. Das hübsche Santa Barbara besichtigten wir zuerst zu Fuss und fuhren dann den Scenic Drive ab. Dabei fuhren wir durch einen Ortsteil, wo im Januar eine Schlammlawine mehrere Häuser unter sich begraben hatte. Die vielen Waldbrände der letzten Jahre zeigen Spätfolgen!

Etwas weiter nördlich bei Pismo Beach liegt ein riesiges Küstendünengebiet „Oceano“, wo man auf dem Strand campieren und mit Strandbuggies, Motocross-Töffs und Quads herumsausen darf. Eine ruhige Nacht war das ganz sicher nicht! Unglaublich, wieviel Ausdauer manche grossen und kleinen Jungs aufbringen, wenn etwas einen Motor hat…

Mehr unserem Geschmack entsprachen San Luis Obispo, Morro Bay, die entzückenden Strände „Julia Pfeiffer“, die Steilküste Big Sur, Point Lobo, Carmel, Monterey und Santa Cruz, schöne Ortschaften und gewaltige Natur, aufgereiht wie Perlen an einer Schnur.

Für San Francisco hatten wir uns zwei Tage reserviert. Nicht viel, aber es musste reichen. Uber brachte uns jeweils von unserem Campingplatz in die Innenstadt und wieder zurück (ÖV ist mit Hund nicht nutzbar, also auch kein Cable Car 🙁 ). Wir hatten riesiges Wetterglück, genossen den Frühling in der Stadt und liefen uns die Füsse wund! Alle Stadtbesichtigungs-Spaziergänge, die vermutlich für 5 Tage gedacht waren, trampelten wir in zweien ab. Die Stadt ist wirklich toll! Wir spazierten am ersten Tag durchs geschäftige Downtown, bogen ins Chinatown ab und gelangten nach Little Italy mit seinen Strassenkaffees. Von dort warfen wir einen Blick auf die berühmte Lombard Street und liefen nun bergab zum Ghirardelli Square und der Fisherman’s Wharf, wo wir uns in den Touristenstrom einreihten. Es war bereits Abend und die Golden Gate Bridge strahlte im Gegenlicht. Wir wollten auf einer der Terrassen zu Abend essen, hätten aber mit dem ebenfalls hungrigen Hund keine ruhige Minute gehabt! Wo findet man mitten im Touri-Gebiet Hundefutter? Gar nicht! Also kauften wir ihm einen Hamburger im Brötchen, von dem er gierig abbiss. Dazu gabs noch einen Schluck Wasser und wir hatten für unserem Restaurantbesuch Ruhe. Übrigens dürfen Hunde höchstens auf die Aussenterrasse, ein weiterer Grund, dankbar für die milden Temperaturen zu sein! Wir liessen den Abend mit Strassenmusik ausklingen und uberten den weiten Weg zurück zum Campingplatz.

Am nächsten Morgen liessen wir uns in den Stadtteil Haight Ashbury fahren, der in der Hippie Zeit berühmt geworden war. Hier findet man kleine Indien- / Nepal-Läden mit Flower-Power-Kleidern und Einrichtungsgegenständen, sowie winzige Cafés und Restaurants. Von hier aus kommt man direkt in den Golden Gate Park, der gar nicht bei der Brücke ist. Wir liefen die 5 Kilometer bis runter zum Meer und picknickten am Strand. Dann liefen wir weiter der Küste entlang und erhaschten wunderbare Blicke auf die Golden Gate Bridge. Zu müde, um weiter zu laufen, bestellten wir ein Uber, das uns zum Pier 39 brachte, DEM Touristen-Magnet überhaupt. Wir quetschten uns durchs Volk, bestaunten die sich sonnenden Massen von Seehunden und suchten das Weite! Wir liefen dem Embarcadero entlang, keuchten gefühlte 5000 Treppen hoch zum Telegraph Hill und schleppten uns ins Little Italy zum Nachtessen mit Livemusik einer Strassenband. Uber brachte uns von da wieder nach Hause.

Zwei Tage hatten wir schönes Wetter und den berüchtigten Nebel konnte man nur draussen über dem Meer erahnen. Als wir dann aber San Francisco über die Golden Gate Brücke verliessen und die tollen Fotos der Brücke mit Stadt vom andern Ufer schiessen wollten, lag alles im dichten Nebel! So doof! Aber da half kein Warten und kein Wehklagen!

Mission in Santa Barbara
Solvang, ein Dänisches Dorf - gut vermarktet! 🙂
Oceano Dunes State Vehicular!

In der Gegend von San Luis Obispo. Wäre das Meer nicht im Hintergrund, könnte es auch das Appenzelleiland sein

Limekiln State Park, eine schmale Bucht unter der Strasse #1 bei Big Sur
Der Pfeiffer Beach diente in einigen Filmen als Set. Hauptsächlich für Kussszenen!
Pfeiffer Beach
Der Point Lobo State Natural Reserve
 
Wir suchten alle Buchten nach Seehunden mit Babys ab, erfolglos!
Im Aquarium von Monterey
San Francisco Cable Car Wendeplatz am Union Square
Das Dragon Gate, Eingang zum China Town
 
Die Gefängnisinsel Alatraz
An der Fisherman's Wharf
Mittagessen am Strand von Ocean Beach, scharf beobachtet! Es könnte ja was runterfallen
Blick auf die Golden Gate Bridge vom Lands End Lookout aus
Pier 39
Seehunde beim Seehunde sein
Downtown vom Telegraph Hill aus
 
Brücke im Nebel

Wir fuhren weiter durch Sausolito (ohne Nebel!!!), und bogen wieder auf die Küstenstrasse #1 ein, Richtung Redwood N.P. an der Grenze zu Oregon. Auf dem Weg dorthin spazierten wir durch einige Hippiedörfer. Auch heute noch sind die Örtchen anders als andere. Man geht zu Fuss oder kurvt auf dem Rollbrett durch die Gassen, die Läden sind mitten im Ort, man kann RICHTIGES Brot kaufen und es gibt Gemüsegärten anstelle der begrasten Vorgärten.

War die Küstenstrasse zwischen L.A. und San Francisco schon wunderschön und sehr beeindruckend und erinnerte an die Amalfiküste in Italien, so war die Strecke nördlich von San Francisco noch gewaltiger! Steilküsten wechselten sich mit wunderschönen Stränden ab, umtost vom Pazifik. Wo die Strasse die Küsste verlässt, fuhren wir auf einer steilen Piste hinunter zur Lost Cove, wo wir auf einem ehemaligen Campingplatz beinahe alleine übernachteten. Hinter uns der bewaldete Berg, vor uns Strand und Meer. Und der einheimische Vollidiot, der seinen Pickup in den Sand setzte und dem wir und ein weiteres Paar stundenlang bei der Bergung seines Trucks behilflich waren. Unsere Ausrüstung (Sandbleche und Riesenwagenheber) kam voll zum Einsatz! Und das alles beim Licht von Gaslampen, Stirnlampen und Handy-Taschenlampen. Das Nachtessen gab es erst um 11 Uhr nachts…

Am nächsten Morgen werweisten wir, ob wir nicht noch eine Nacht bleiben sollten? Der Ort war traumhaft schön, gratis und ganz ohne die üblichen Regeln und Gebote. Hej, und trotzdem war es hier absolut sauber und jeder nahm seinen Abfall wieder mit! Trotzdem fuhren wir weiter. Die steile Waldstrasse würden wir nicht bei oder nach einem Regen befahren wollen!

Südlich von Eureka verpassten wir die „Avenue of the Gigants“, weil wir eine kleine Strasse dem Meer entlang nahmen. Hier hätten wir die ersten Mammut-Bäume sehen können. Aber es würden ja bald andere kommen. Der Küste entlang führen einige Wanderwege, auf denen man einige Stellen nur bei Ebbe passieren kann. Zwei, drei Tage ist man da unterwegs, nie mehr als 40 Meter über dem Meeresspiegel. Das würde mich schon mal „gluschten“, ist ja ganz flach und darum ganz mein Ding! 🙂
Ganz im Norden von Kalifornien, im neblig-feuchten Küstengebiet, wuchsen und wachsen noch immer Mammutbäume gegen den Himmel. Im Redwood N.P. ergatterten wir uns eine Genehmigung (wer zuerst kommt, mahlt zuerst), um den Tall Tree Grove zu besuchen. Hier stehen die höchsten Bäume des Planeten, 90 Meter hohe Riesen! Vom ewigen nach oben schauen, bekamen wir die Genickstarre! Die ältesten Bäume hier sind über 2000 Jahre alt. Wir liefen durch den Hain und waren sprachlos ab all der Grösse und Schönheit.

Salt Point State Park
Point Arena Lighthouse
 
Ein viktorianisches Haus in Mendocino
Blick auf einen der winzigen Strände Mendocinos
Ein Spaziergang im Mendocino Headlands S.P.
Übernachtung am Strand beim verlassenen Campingplatz
schon ein recht beachtlicher Baumstamm!
Blick zurück von der Waldstrasse aus
Die Lost Coast, Mattole Point
Diese Küste heisst Lost Coast, weil die Strasse #1 nicht hier durch gebaut wurde... Wir habens trotzdem gefunden!
Seltsame Freunde an der Strasse nach Nirgendwo
Im Redwood N.P. Ein Grössenvergleich
 
Blick nach oben. Die Äste dieser Riesen sind so dick, wie beachtliche Baumstämme in der Schwei!
 
Zwerg Felix
Die toten Bäume bieten Lebensraum für anderes Gewächs
Die waren anscheinend auf Urlaub. Wir haben keine gesehen!

Die wilde Küste hatte uns so entzückt, dass wir beschlossen, ihr noch weiter zu folgen, nach Oregon hinein. Dieser Staat hat schon früh seine Küste mit dem Errichten von State Parks vor der Überbauung geschützt. So fährt man von einem Park zum andern und hat immer Zugang zum Strand, mit mehr oder weniger Kletterei, da Steilküste. Das Wetter war misslich, die Strände dafür fast menschenleer und auch im Nieselregen schön.

Sehr weit nach Norden wollten wir nicht fahren, wir sollten ja im Mai in Las Vegas sein. Aber den Crater Lake, den wollten wir schon sehen. Und beim Studieren der Landkarte entdeckten wir die Lava-Lands etwas weiter nördlich. Hm, könnte auch interessant sein! Also los, an der nächsten Kreuzung rechts abbiegen und in Richtung Bend in Zentral-Oregon fahren. Zuerst ging es durch ein breites Tal in dem der Frühling Einzug gehalten hatte. Alles war in hellgrün getaucht, auf den Äckern ratterten Traktore und auf den Wiesen weideten Kühe und Pferde. Wir folgten einer Scenic Route hügelan, dann bergan. Felix und ich mögen keine Umwege, also suchen wir uns immer die direkteste Strecke aus. Ein Bergzug dazwischen? Kein Problem, wir finden schon einen Weg! Wir fanden sogar drei Wege, alle unbefestigt. Der erste Versuch endete nach einer Stunde bei einer umgestürzten Tanne. Der zweite Versuch endete nach weiteren zwei Stunden im… Tiefschnee!!! Schnee im April? Wir suchten uns noch ein Strässchen heraus, auf diesem würden wir bestimmt unser Ziel erreichen! Kurve um Kurve fuhren wir den Berg hoch, ignorierten die ersten Schneehaufen auf der Seite des Weges und blieben kurz darauf in 30 cm pflotschig nassem Schnee stecken! Felix und Filou stapften durch den Regen, um heraus zu finden, wie viele Kilometer Schnee wir wegschaufeln müssten, bis es auf der anderen Seite bergab gehen würde. Nichts zu machen, wir mussten zum dritten Mal umkehren! Wir haben also sage und schreibe einen ganzen Tag in den Wäldern von Oregon verbracht und mussten am nächsten Tag doch den doofen Umweg über die Schnellstrasse nehmen! So ein Ärger aber auch! Der Regen des Vortages fiel bald als Schnee und uns wurde langsam klar, dass Mittel-Oregon im frühen April ungemütlich ist. Wie soll man überhaupt die Lavafelder sehen, wenn alles mit weiss zugedeckt ist? So strichen wir diese von unserer Wunschliste und wendeten uns dem Crater Lake zu. Von dem wussten wir zumindest, dass man ihn auch im Winter besuchen kann. Und er sieht auch noch schön aus, mit all dem Schnee!

Vielleich sollten wir uns seriöser vorbereiten, anstatt immer nach dem Lustprinzip zu entscheiden? Aber dann entginge uns das Gerutsche dem Abhang entgegen beim Wenden im Schnee, oder die umgestürzten Bäume, unter denen wir nur knapp durchfahren konnten, oder, oder, oder… Wir haben 2 Tage verjubelt, aber wir haben noch tausend andere! Übrigens hiess der Bergzug, den wir so naiv überqueren wollten „Cascade Range“ weiter südlich wird daraus die „Sierra Nevada“.

Aber echt jetzt, vom Schnee hatten wir die Nase voll! Wir wollten Frühlingsgrün und machten uns auf den Weg zurück nach Kalifornien. Vielleicht könnten wir auf dem Weg zu Yosemite N.P. noch beim Lassen Volcanic N.P. vorbeifahren? 🙂 Nööö, geschlossen wegen Winter! Im April!

Aber den Lake Tahoe wollten wir auf keinen Fall auslassen! Die Farbe des Sees sei sagenhaft. Das Wetter war, wie schon so oft in den letzten Wochen trüb, der See dementsprechend eher grau als blau oder grün. Aber der See ist wirklich sehenswert und glasklar. An einigen Stellen schimmerte er sogar grünlich, so dass wir seine „Sonnenseite“ erahnen konnten. Zum Trost für das missliche Wetter übernachteten wir beim Casino. Auf dem Parkplatz. 🙂 Einige Dollars investierten wir hier in gutes Essen und in „Einarmige Banditen“.

Strand im Curry County in Oregon
Pech gehabt! das gab nasse Schuhe
Komisches Geschlüder in den Gezeiten-Tümpeln
1. Versuch, die Berge zu überwinden
2. Versuch, die Berge zu überwinden
3. Versuch, die Berge zu überwinden
Als Trost gabs am nächsten Morgen einen Spaziergang zum Wasserfall
Crater Lake im Schnee
Der See ist mit 592 Metern der 10. tiefste See der Erde
Noch ziemlich viel Schnee für im April.
Felix auf etwa 2400 MüM
 
Lake Tahoe mit Surfer
Lake Tahoe im Gegenlicht
Die Farbe des Sees bei Sonnenschein lässt sich erahnen
Felix verfällt seiner Sucht

Emma brauchte dringend einen Tag im Spa. Wir wussten von einer Garage, die sich auf Toyota Landcruiser spezialisiert hatte, und machten uns auf nach Stockton südlich von Sacramento, um danach gleich wieder in die Berge zu fahren, zum Yosemite N.P. Hier hatten wir nun endlich wieder Sonnenschein pur. Erstaunt hat uns, dass der Campingplatz voll besetzt war. Und dass so viele andere Leute auch die tollen Wasserfälle besichtigen wollten. Jetzt im Frühling tosen sie zu Tale! Am ersten Tag wanderten wir im Flachen Yosemite Valley herum, besichtigten die Bridalveil Falls, die Upper und Lower Yosemite-Falls, den Mirror Lake, bestaunten die steil aufragenden Berge rund ums Tal mit „El Capitan“ und „Half Dome“. Am zweiten Tag machten wir uns auf zu den Vernal Falls. Steil ging es bergauf und am Schluss im Sprühnebel des Wasserfalls über hohe Treppen einem schmalen Weg der Felswand entlang. Wir waren nicht allein unterwegs, aber es herrschte kein Gedränge. Von oben hatte man eine tolle Aussicht, auch auf die nachfolgenden Kraxler! Felix und ich nahmen einen alternativen Abstieg, weniger steil, aber in tausend Serpentinen durch den Wald zurück. Dort wo beide Wege zusammenkommen, erschraken wir ab der Masse von Wanderern, die zu den Fällen hochwollten! Wart ihr schon mal im Sommer am Rheinfall und wolltet auf den Felsen steigen? Na, dann wisst ihr, was ich meine! In Einerkolonne den Berghoch! Wir waren sehr froh, dass wir schon wieder unten waren! Was hier wohl im Sommer abgeht? Auf den Strassen Auto an Auto, auf den Trails Wanderer an Wanderer! Aber der Park ist auch wirklich sehr schön und bietet eine Menge Möglichkeiten die Tage zu füllen.

A day at the Spa...
Erster Blick ins Yosemite Valley
Die Upper Yosemite Falls spiegeln sich im Flüsschen
Upper und Lower Falls mit Chinesen
Der Mirror Lake. Keine Ahnung, warum der so heisst! 🙂
Die Vernal Falls vom Clark Point aus
Der Liberty Cap mit den Nevada Falls
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